Kennst du das? Dein Hund, der sein Leben lang souverän und sicher war, wird plötzlich nachts unruhig, wandert orientierungslos durch die Wohnung oder kann vertraute Kommandos nicht mehr einordnen?
Deine Katze miaut scheinbar grundlos, zieht sich zurück oder vergisst gewohnte Abläufe, die über Jahre selbstverständlich waren?

Wenn Tiere älter werden, beginnt für uns Halter:innen eine Phase beständiger Unsicherheit: Ist das „nur“ das Alter? Eine vorübergehende Veränderung? Oder steckt mehr dahinter? Ist mein Tier krank? Braucht es Hilfe? – oder ist es doch dement geworden?


Demenz bei Hund und Katze verstehen
Das kognitive Dysfunktionssyndrom – umgangssprachlich als Demenz bezeichnet – ist eine degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, die nicht nur uns Menschen, sondern auch unsere Tiere betreffen kann. Doch: Nicht jede Verhaltensveränderung im Alter ist automatisch Demenz. Allzu schnell wird im (Praxis-)Alltag ein Etikett vergeben, wo vielleicht ein organischer Zusammenhang, eine Stoffwechselveränderung oder ein anderes gesundheitliches Thema im Hintergrund steht.

In diesem engagierten Webinar gehen wir bewusst in die Tiefe. Wir schaffen ein solides Fundament aus Erfahrung und Fachwissen, damit du Veränderungen besser einordnen kannst – differenziert, klar und ohne vorschnelle Schlussfolgerungen.

Referentinnen
Nicole Lehner, TCM- und Kräuterexpertin, Beraterin für Bachblüten und Aromaöle beim Tier
Franzisca Flattenhutter, Tierheilpraktikerin seit 2014, Expertin für ganzheitliche geriatrische Tiermedizin, Gründerin und Geschäftsführerin von VETRIAS



Wir beleuchten unter anderem:


  • Wie Demenz bei Hund und Katze entsteht
  • Welche biologischen Prozesse im Hintergrund ablaufen – und warum sie Verhalten, Orientierung und emotionale Stabilität beeinflussen
  • Welche Faktoren die Ausbildung einer Demenz begünstigen können – genetische Disposition, Umwelt, Ernährung, Stress und vieles mehr
  • Frühe, sehr subtile Anzeichen, die oft übersehen oder missverstanden werden
  • Eindeutige Symptome, die auf eine fortgeschrittene kognitive Einschränkung hinweisen
  • Differentialdiagnostische Abgrenzungen zu organischen Erkrankungen, hormonellen Störungen oder Schmerzgeschehen, die ähnliche Ausdrucksformen zeigen können


Unser Ziel ist es, Demenz nicht als isolierte Erkrankung zu betrachten, sondern im Gesamtzusammenhang von Körper, Nervensystem, Umwelt und Beziehung.


Lebensqualität trotz Diagnose erhalten
Wenn dein Tier die Diagnose Demenz erhalten hat, bedeutet das nicht, dass es automatisch an Würde und Lebensfreude bzw. Lebensqualität verliert. In jedem Fall aber bedeutet diese Diagnose Veränderung – und die benötigt Verständnis, Struktur, Sicherheit und Mitgefühl.


Euer gemeinsamer Alltag und euer Zusammenleben steht dabei stark im Fokus unseres Webinars: Wir wollen uns gemeinsam mit euch der Frage widmen, wie diese aufwühlende Phase im Leben deines Tieres noch ruhiger, noch stabiler und in tiefer Verbundenheit gestaltet werden kann – auch wenn sich die Bedürfnisse und die Ausdrucksformen deines Tieres verändern.



Ganz konkret wollen wir uns damit auseinandersetzen, …
  • Wie du klare, verlässliche Strukturen etablierst, die Orientierung und Halt geben
  • Wie du deine Wohnung „demenz-sicher“ gestalten kannst, um Stressquellen zu minimieren
  • Welche typischen Verhaltensveränderungen dich erwarten können – und wie du souverän damit umgehst
  • Wie du selbst in eine Leuchtturmposition hineinwächst, an der sich dein Tier orientieren kann

Denn in einer Welt, die für dein Tier zunehmend verwirrend wird, bist du der sichere Anker.


Ganzheitliche und naturheilkundliche Begleitung
Neben fundierter Aufklärung über neurologische Prozesse und etablierten Strategien zur Entspannung des Alltags widmen wir uns natürlich auch möglichen Hilfestellungen und Lösungsansätzen aus der Naturheilkunde.


Wir schauen differenziert auf Fragen wie:
  • Welche Nahrungsergänzungen können sinnvoll sein – und wo liegen ihre Grenzen?
  • Lässt sich allein durch Supplementierung eine Demenz beeinflussen?
  • Wie kann das Nervensystem gezielt stabilisiert und unterstützt werden?

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Tierhomöopathie. Dabei ist es im Vorfeld wichtig zu verstehen, dass gerade die Homöopathie keine symptomorientierte Schnelllösung darstellt. Sie ist eine hochindividuelle Therapieform, die das gesamte Wesen des Tieres berücksichtigt – seine Konstitution, seine Geschichte, seine emotionale Verfassung.

Auch das Thema Bachblüten greifen wir praxisnah auf:
Wie können sie bei Unruhe, Angst oder Desorientierung unterstützend eingesetzt werden?

Und schließlich betrachten wir Aromaöle:
Wie können sie dazu beitragen, das Nervensystem zu stabilisieren, Sicherheit zu vermitteln und innere Ruhe zu fördern?

Unser Anspruch ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen – achtsam, verantwortungsvoll und realistisch.


Für wen ist dieses Webinar gedacht?
Dieses Webinar richtet sich an:


  • Engagierte Tierhalter:innen, die Veränderungen nicht hilflos hinnehmen möchten
  • Tiertherapeut:innen, die ihr Wissen im Bereich geriatrischer Tiermedizin vertiefen wollen
  • Alle, die alte Tiere bewusst, informiert und würdevoll begleiten möchten

Wir haben ein Date!
Donnerstag, 07. Mai 2026, 19:30 Uhr bis ca. 21 Uhr live via Zoom

Du bist super gespannt auf die Inhalte, kannst aber nicht live dabei sein? Kein Problem! Die Aufzeichnung des Webinars steht dir ab dem Folgetag zur Verfügung.

Für deine Mitschrift und deine Unterlagen erhältst du außerdem die Präsentationsfolien als PDF.

Dieses Webinar ist keine trockene Theorieveranstaltung.
Es ist eine Einladung, genauer hinzusehen. Zu verstehen. Und Verantwortung mit Herz und Wissen zu verbinden.
Denn auch ein demenzkrankes Tier kann ein erfülltes Leben führen – wenn wir bereit sind, es bewusst zu begleiten.